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Es ist nur eine flüchtige Bewegung, im Augenwinkel, kaum wahrnehmbar.
Scheiße!
„Verdammt, lasst mich in Ruhe!“
Warum denn schon wieder? Werde ich sie denn nie los?
Einfach aus dem Fenster gucken…
Es sind so viele Leute hier.
Sie können nichts tun. Nur wenn ich allein bin.
„Geht weg! Geht weg, bitte…“
Es ist egal. Keiner kann sie sehen, sie sind nicht real.
Hab keine Angst. Hab keine Angst!
Ich habe Angst. Aber noch kann nichts passieren, denke ich.
Ignorieren. Ich werde sie ignorieren. Sie sind doch nichtmal real.
Es geht nicht. Sie sind immer da, manchmal denke ich, sie kommen aus mir selbst.
Ich werde sie nicht los, dabei ist da nicht mal etwas…
Nichts, nichts, nichts, nichts, nichts…
Nur die leichten Bewegungen aus den Augenwinkeln.
„Verschwindet, lasst mich allein, bitte! Ich will euch nicht sehen…“
Ich merke, dass meine Hände fast weiß werden, so fest sind sie verkrampft.
Die Fensterscheide ist kühl auf meiner heißen Stirn,
aber sie spiegelt auch...zeigt so deutlich… sie.
Sie sind eben doch da.
Ich will weg! Raus hier!

…Während ich die Straße lang renne, weiß ich, dass ich nicht gewonnen habe.
Weiß, dass ich sie nie loswerde.
Und nehme seltsam klar das Auto hinter mir wahr.
Es ist nur ein sehr sehr kleiner Schritt.

Während mein Kopf noch versucht zu begreifen, was geschehen ist, mein Körper nicht einmal Zeit hatte, die Schmerzen zu registrieren, mein Hirn noch immer die Sätze „geht weg, verdammte scheiße!“ formt…
Höre ich zum ersten Mal ihre Antwort
„…es war nur ein Spiel…verzeih uns, nur ein Spiel… wir gehören zu Dir. Wir wollen nicht sterben! …Was hast Du getan? Nur..ein Spiel..“





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